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Joggen ist weniger ermüdend als Walking
...UND BESSER FÜR DIE MUSKELN!








Wollen Sie 2012 den lästigen Pfunden mit Powerwalks zu Leibe rücken? Bisher galt der stramme Spaziergang als schonender Bruder des Joggings, da die Gelenke beim Walken nicht so sehr beansprucht werden. Eine neue Studie zeigte nun: Joggen ist weniger ermüdend, man läuft effizienter.


US-Forscher von der North Carolina State University haben mit Hilfe von Ultraschallaufnahmen untersucht, wie die Muskeln von Probanden auf einem Laufband arbeiten, je nachdem, ob sie joggen oder walken. Die Untersuchungen wurden bei verschiedenen Geschwindigkeiten vorgenommen.


Das Ergebnis der Studie: Wer mit einer Geschwindigkeit von etwa zwei Metern pro Sekunde rennt, hilft einem Muskel an der Wade, effizienter zu arbeiten als bei einem kräftigen Spaziergang. Durch die wirksamere Bewegung kann der Muskel mehr Energie ausschütten und die Ausdauer steigt.


In den Forschungsergebnissen, die laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ in Magazinen der National Academy of Sciences veröffentlicht wurden, erklärten die Forscher: Wenn wir beginnen, uns zu bewegen, nimmt der Musculus gastrocnemius an der Wade seine Arbeit auf. Die Energie des Muskels überträgt sich auf die Achillessehne und hilft so, die Bewegung aufrecht zu erhalten.


Beim schnellen Gehen muss der Wadenmuskel härter arbeiten, kann aber weniger Energie an die Achillessehne weitergeben – die Ausdauer sinkt.


Beim Joggen mit zwei Metern pro Sekunde, das entspricht einer Geschwindigkeit von 7,2 Kilometern pro Stunde, verändert der Wadenmuskel seine Länge langsamer und kann bei weniger Aufwand mehr Energie weitergeben.


Der Studienleiter Dr. Gregory Sawacki sieht darin auch den Grund, warum Speed-Walking im Vergleich zum Joggen verhältnismäßig wenige Anhänger hat: „Die Muskeln arbeiten nicht effizient genug, um schnell zu gehen. Um Komfort und Effizienz zu steigern und Energie zu sparen, beginnt der Körper zu rennen.

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